Lange Nacht der Spitzen Nadeln

„Lange Nacht der spitzen Nadeln“ für den guten Zweck

 

Unter der Leitung von Michaela Kramaschki treffen sich seit geraumer Zeit zwei Mal 

im Monat 12 – 15 Frauen im Klöneck, um ihrem Hobby Handarbeiten zu frönen.

 

Andrea Bender hatte da die Idee, man könne doch jetzt beim Wintereinbruch einmal 

etwas Besonderes unternehmen und für die Flüchtlinge, besonders die Kinder, 

stricken, nähen und filzen. Der Gedanke fiel auf fruchtbaren Boden und so entstand 

die „Lange Nacht der spitzen Nadeln“.

 

Am 7. November kam man zusammen, um von 18:00 – 02:00 Uhr in der Nacht die 

„Heinzelmännchen“-Arbeit zu vollbringen. Frauen von Mitte 30 bis zur Ältesten im 

Alter von 92 Jahren (!) klapperten fleißig mit den Nadeln oder ließen die 

Nähmaschinen surren. Dabei kam das Gesellige mit Essen und Trinken sowie 

Lachen und Erzählen auch nicht zu kurz.

 

Was dabei entstand, ist in Quantität und Qualität wirklich sehenswert: Handschuhe, 

Schals für Jung und Alt, Mützen, Strümpfe, Stirnbänder, Kuschelkissen, Pullover und 

Strickjacken sowie Kosmetikbeutel, für die Brigitte Ludolf noch selbst gemachte Seife 

stiftete; sogar Filzpuschen für Erwachsene waren zu bestaunen. Damit der Einkauf 

mit Plastiktüten reduziert wird, entstanden auch noch etliche Stofftaschen, um die 

Umwelt zu schonen.

 

In Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Flüchtlingshilfe übergaben am
1. Adventssonntag  Andrea Bender und zwei ihrer Mitstreiterinnen stellvertretend für die 

fleißige Gruppe die Handarbeiten an der Hauptmühle ( Versuchsgut ) an 

Flüchtlingskinder und Erwachsene, die hier in Deutschland teilweise ihren ersten 

Winter und Schnee erleben.

 

So sind viele nun besser gegen die Kälte gerüstet und 

freuen sich über die warmen Anziehsachen. Der Termin war so gewählt, um den 

Menschen aus fremden Kulturen deutsche Feste und ihren Hintergrund näher zu bringen.