Über uns

 

Die Bürgerinitiative Flüchtlingshilfe (Flüchtlingsinitiative)  in Erndtebrück gibt es
nunmehr seit ca. 1 ½  Jahren. Einige, wenige engagierte Erndtebrücker / innen
(wie Irmlind Laues, Ursula 
Wied & das Ehepaar Gisela und Norbert Bleischwitz)
erkannten früh, dass ein ehrenamtliches Engagement dringend erforderlich ist.

 

In Zeiten mit so vielen Menschen auf der Flucht, ohne Heimat und nur mit dem
Nötigsten an Hab & Gut, die nach unvorstellbaren Strapazen Ihrer Flucht in 

ihrer neuen Umgebung / Heimat ankommen, benötigen dringend Hilfe.
Hilfe weit über das hinaus, was eine 
Kommune alleine leisten kann.

 

Ein eingetragener Verein mit vielen „Pöstchen“ wollte man nicht sein und ist es bis 

heute nicht. Nachteilig ausgewirkt hat sich das nicht, im Gegenteil: nach und nach 

wuchs die Gruppe auf über 30 Personen und wächst immer noch.

 

Jede(r) kann sich individuell in dem Bereich einbringen, der ihm/ihr am ehesten liegt
und mit nur dem 
zeitlichen Umfang, der der ihm/ihr möglich ist.

 

17 von uns wurden im Herbst 2015 von KI (Kulturinitiative des Kreis SI)
und AWO zu Integrationslotsen ausgebildet.

 

Wir bieten Asylsuchenden in unserer Heimatgemeinde schon länger regelmäßige 

Deutschkurse am Montag, Dienstag und Donnerstag an (nach Absprache auch noch 

mittwochs).

 

Ursula Wied hält sogar noch einen besonderen Service vor: dienstags 

fährt sie ins „Versuchsgut“ (ehemals Landwirtschaftskammer) und gibt dort einen 

Deutschkurs nur für Mütter, die ansonsten wegen ihrer Kinder nicht teilnehmen 

könnten.

 

Die Kinder werden zeitgleich von weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern der Initiative
in einem eigens dafür eigerichteten Raum, einem Spielzimmer, betreut.
Die engagierten "Betreuerinnen" bieten wöchentlich neue Bastel- und Malaktionen
um den Kindern nicht nur die Zeit zu vertreiben, sondern auch um

eine wirkliche Abwechslung zum manchmal eher tristen
Nachmittag im Versuchsgut zu bieten.

 

Daneben ist die Familienbetreuung ein weiteres wichtiges Feld: Hilfe bei 

Behördengängen und Anträgen, Dolmetschen, Arztbesuche und die Lösung von 

Alltagsproblemen.

 

Vermittlung in Arbeit oder Maßnahmen verschiedener Träger wie der Bundesagentur 

für Arbeit sowie in Integrationskurse bilden ein anderes Aufgabengebiet.

 

Wir arbeiten mit vielen Organisationen oder staatlichen Stellen zusammen, um eine 

optimale Vernetzung bei Problembewältigung zu ermöglichen; hier nur einige 

ausgewählte: Gemeinde, BAMF(Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), 

Ausländerbehörde, AWO, Schulen, Kindergärten, Rechtsanwälte, Integration Point 

Siegen, Agentur für Arbeit …

 

Auch Geselligkeit darf nicht zu kurz kommen: so war unser Begegnungsfest im 

Herbst 2015 ein voller Erfolg, um Einheimische und Flüchtlinge zusammen zu 

bringen.

 

Um dies regelmäßig zu ermöglichen, wird ab Mitte April freitags im Klöneck 

das „Multi-Kulti-Café“ nachmittags für Gespräche und Spiele offen stehen.

Weitere Informationen zu diesem Thema auf der Seite "Aktionen".

 

All das zeigt, dass Zeit- und Arbeitsaufwand mitunter hoch sind, uns als Initiative aber die 

kleinen und größeren Erfolge der Arbeit auch ein wenig stolz machen und Ansporn 

dafür sind, weiter zu machen und um neue Mitstreiter(innen) zu werben.